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Filmreihe „Eigentum im Blick“

Wem gehört was und warum? Eigentum ist allgegenwärtig und gerät in seiner Vielschichtigkeit doch oft aus dem Blick. „Eigentum im Blick“ ist eine Filmreihe des SFB 294 „Strukturwandel des Eigentums“, die diese Vielschichtigkeit auf die Leinwand holt.

Angelo, Luxemburg/Österreich 2018; Einführung von Amelie Stuart, Philosophin, Universität Erfurt

Die Filmreihe

Wem gehört was und warum? Eigentum ist allgegenwärtig und gerät in seiner Vielschichtigkeit doch oft aus dem Blick. Was bedeutet es, wenn wenige viel und Viele gar nichts erben? Wenn private Investoren Eigentümer von Pflegeheimen werden und Sharing Economies neue Profite versprechen? Wenn prekäre Beschäftigung zunimmt, während andere von ihrem Vermögen leben können? Wenn Wohneigentum zum Spekulationsobjekt wird, Immobilienblasen platzen und neue Bewegungen für Gemeingüter streiten?

‚Eigentum im Blick‘ ist eine Filmreihe des Sonderforschungsbereichs SFB 294 ‚Strukturwandel des Eigentums‘, die diese Vielschichtigkeit auf die Leinwand holt. In der von Wissenschaftler:innen des SFB kommentierten Filmauswahl stehen Konflikte um Eigentum, aktuelle Veränderungsdynamiken und mögliche Alternativen zu eigentumsförmigen Ordnungen im Zentrum.

Die Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt mit dem Kino am Markt in Jena, welches auch für den Vertrieb der Karten zuständig ist. 

Film des Tages

Österreich im 18. Jahrhundert: Ein kleiner Junge wird als Teil einer Gruppe versklavter Männer aus Afrika nach Europa verschleppt. Er erhält den Namen „Angelo“ und wird fortan zur Projektionsfläche und zum Objekt seiner Umwelt gemacht: von einer Comtesse erzogen, ausgebildet und auf ein Leben im Adel vorbereitet, als Gesprächspartner des Kaisers, Mitglied der Freimaurer und zuletzt als Ausstellungsobjekt im Museum.

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